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Lufthygiene

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Das Problem


Luftkanal - Systeme, die nicht regelmäßig gewartet oder gereinigt werden, bilden einen Keimherd für Bakterien, Legionellen, Parasiten und Schimmelpilze. Da diese Krankheitserreger kontinuierlich im Zuluftbereich einer RLT - Anlage an die Raumluft abgegeben werden, finden hier viele Allergien und Krankheiten ihren Ursprung. Das Sick Building Syndrom (SBS), dass durch eine Reihe von Krankheitsmerkmalen gekennzeichnet ist, die zum Teil in verschiedener Kombination auftreten, ist die wohl bekannteste Krankheit, die durch eine nicht - oder nicht sachgemäß durchgeführten regelmäßigen Luftkanalreinigung entstehen kann.

Verschmutzte Luftkanal - Systeme im Zu – und Abluftbereich einer RLT – Anlage bilden auch aus brandschutztechnischer Sicht ein zusätzliches Gefährdungspotential. Gerade in Produktionsanlagen findet man häufig Abluftkanäle mit einer enormen, hoch entzündlichen Staubbelastung vor. Des weiteren führen verschmutzte Luftkanal - Systeme zu hohen Strömungswiderständen und beeinflussen die Wirtschaftlichkeit der Anlagen negativ. Zusammengefasst ergeben sich folgende Probleme: Belastete Innenraumluft Brandgefahr Erhöhte Energiekosten
Das regelt die neue Richtlinie VDI 6022. Sie dokumentiert den aktuellen Stand der Technik bezüglich den Anforderungen an die Hygiene von RTL-Anlagen. Diese ist laut Arbeitsschutzgesetz (§ 4 Nr.3) bei dem Betrieb von RLT –Anlagen zu berücksichtigen und ist durch diese Anbindung an das Arbeitsschutzgesetz gesetzlich bindend




Lüftungsanlagen stellen eine akute Gesundheitsgefahr dar, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Verspäteter Filterwechsel, verschmutzte Luftkanäle oder keimbelastete Befeuchter begünstigen das Wachstum gefährlicher Keime, die beim Menschen lebensgefährliche Lungenerkrankungen auslösen können.

„Viele Betreiber nehmen ihre Pflichten im Bereich Klima und Lüftung nicht ernst“, sagt Diplomingenieur Frank Just, Experte für Klima- und Lüftungsanlagen bei DEKRA Industrial. „Den Verantwortlichen ist oft gar nicht bewusst, dass sie gegen ihre Sorgfaltspflicht verstoßen, wenn sie Hygieneinspektionen und Anlagenwartung auf die leichte Schulter nehmen.“ Kommen dabei Menschen zu Schaden, drohen empfindlichen Strafen.
Als häufigen Fehler nennt der Experte den zu späten Austausch der Filter von Lüftungsanlagen. Strömt die angesaugte Luft durch überlastete Filter, blasen die Anlagen mehr Schadstoffe in die Innenräume als sie auffangen. Haben sich bereits Bakterien- und Pilznester gebildet, können sich die gefährlichen Keime im gesamten Gebäude verteilen und zum Beispiel in Küchen festsetzen.
Auch die feinen Lamellen von Kühlern und Erhitzern in Klimaanlagen und die vielen Meter langen Lüftungskanäle müssen regelmäßig gereinigt und auf Schmutz- und Feuchtgebiete untersucht werden. Erschwert wird dies oft durch das Fehlen von Revisionsöffnungen – ein Fall von klassischer Fehlplanung.
Am schwerwiegendsten wirken sich Mängel bei Luftbefeuchtern aus, denn stehendes Wasser zwischen 25 und 45 Grad Celsius bildet einen idealen Nährboden für Bakterien, insbesondere die gefährlichen Legionellen. In Anlagen mit Luftbefeuchtern ist daher auf einen kontinuierlichen Austausch des Wassers zu achten.
Die einschlägige VDI Richtlinie 6022 zu „Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte“ verlangt, solche Anlagen regelmäßig auf Verschmutzungen und Feuchtstrecken zu überprüfen und gegebenenfalls durch qualifizierte Fachleute zu reinigen. Bei Anlagen mit Luftbefeuchter ist dies alle zwei Jahre erforderlich, ohne Luftbefeuchter alle drei Jahre.